in Kommunalbau

Neubau


Projektdetails

Das Kunstmuseum wurde 2010 weltweit als erstes seiner Art im Passivhausstandard errichtet. Die Versorgung des Objektes mit Luft, Wärme und Kälte erfolgt genau nach Bedarf (Luftqualität und Raumluftkonditionen) und ist darauf ausgelegt, geringstmöglichen Primärenergieeinsatz zu ermöglichen.
Die Gesamtanlage wird über eine Gebäude-Leittechnik (GLT) gesteuert und überwacht. Durch den Energieversorger und Contractor TWS in Ravensburg wird die Gesamt-Anlage betrieben.
Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine Gas-Absorptions-Wärmepumpe. Als Wärmequelle dient ein Erdsondenfeld. Die Erdsonden und die Wärmepumpe arbeiten im Sommer als Passiv- und Aktiv-Kälteerzeuger. Die Wärme und Kälte wird über eine Betonkern-Temperierung (Grundlast) und die Lüftungsanlage (Spitzenlast) im Gebäude verteilt.
Die Luftverteilung erfolgt über eigens für das Projekt konstruierte Quellluftauslässe im Sockelbereich des Fußbodens. Diese werden über Flachkanäle versorgt, welche in der Außenfassade integriert sind.
Durch eine Strömungssimulation konnte die Luftmenge in Verbindung mit den Quellluftauslässen auf ein Minimum reduziert werden.
Die Raumluftkonditionen der einzelnen Klimazonen erfolgt innerhalb eines engen Rahmens mit einer Raumtemperatur von 22°C (+/-2K) und einer Raumfeuchte von 50% (+/-5%). Die Ist-Werte der Raumluftkonditionen werden durch die Fühler der Klimazonen über die GLT aufgezeichnet und zum Nachweis dauerhaft aufgezeichnet.

Ansichten und Einblicke

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